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Mittwoch, 9. September 2026

Kletterausflug Sella

Nach einem Blick in den Wetterbericht war klar, es muss eine Nord- oder Westwand sein, wenn man nicht als Grillhähnchen enden will.

In den Dolomiten ist auch im September noch einiges los. Räder, Motorräder, Busse und Autos teilen sich Straße und Parkplätze, und deren Fahrer:innen Aussichtspunkte, Cafe`s und Restaurants. 

In den Klettertouren ist dabei überraschend wenig los, und so stand dem Spaß in der "Rabanser" (2.Sellaturm), der "Dr. Scintilla" (Ciavazes NW Wand) und der "Regenbogen" bzw. "Brugger/Walde" (Östlicher Meisulesturm) nichts im Wege. Mit einem Satz Friends am Gurt lässt sich der Tag so richtig genussvoll an. Nach zuletzt einigen Touren in den Kalkkögeln und im Karwendel waren wir uns wieder einmal einig: die Felsqualität in den Dolomiten entschädigt für die derzeit mühsame Anreise.

Die Unterkunft in Kolfuschg (Crep Sella) war das Tüpfelchen auf dem i und wird wohl der neue Alpine Bande Unterkunftsstandard werden. Zudem ist die Küche dort ausgezeichnet, und die Bar dürfte auch nicht schlecht sortiert sein (aber das wissen wir nur vom Hörensagen ;-)).











Freitag, 21. August 2026

Kleiner Lafatscher NW-Pfeiler "Jöchler-Messner" VI-

Die Touren an der Nordwand des kleines Lafatschers führen im Vergleich zur berühmten Verschneidung ein Schattendasein. Da wir fast alle der alten Alpintouren bereits kennen, führte es uns dieses mal noch zum ausständigen NW-Pfeiler.

Montag, 17. August 2026

Alpine Klassiker und a Erstbegehung



Eigentlich wollten Dani und ich eine Woche in die Schweiz fahren, da dort das Wetter wesentlich instabiler gemeldet war als bei uns, haben wir uns entschlossen in den heimatlichen Bergen was zu unternehmen.

Mittwoch, 5. August 2026

Pflerscher Tribulaun NW-Wand "Rainer-Eberharter"

Düster war der Blick hinauf zur NW-Wand des Pflerscher Tribulauns, als Arthur und ich vergangenen Donnerstag mit unseren Bikes Richtung Tribulaun Hütte fuhren.

Dienstag, 28. Juli 2026

Riepenwand – „Mauerläufer“ (5. Beg.)

Am Dienstag, den 21.07.2026 war ich mit Sonne wieder mal in den Kalkkögeln unterwegs. Nachdem wir in der NW- und W-Wand der Riepenwand über die Jahre schon so manche Abenteuerroute geklettert waren, fiel unsere Wahl diesmal auf den „Mauerläufer“.

Montag, 27. Juli 2026

Steinkarlspitze "Anpalo" VII

Vergangenen Freitag zog es Arthur und mich hinein Richtung Lamsenjochhütte. Dort gibt es an der Hochnissl- und Steinkarlspitze Nordwand einige Abenteuer Routen.

Dienstag, 7. Juli 2026

Kalkwand – Pinnistal

Vergangenes Wochenende wollten Mathi und ich wieder einmal eine einsame Tour machen, dazu hatte Mathi auch gleich einen passenden Vorschlag, eine Tour im Pinnistal.

Dienstag, 2. Juni 2026

Sonnjoch Ostwand "Hufeisenweg" VII


Vergangenes Wochenende konnten Mathi und ich in die Karwendel Saison starten und zwar an der der Sonnjoch Ostwand in der Gramai.

Freitag, 29. Mai 2026

Pfingstausflug

Das verlängerte letzte Wochenende haben Teresa, Dani, Arthur und ich in die Dolomiten verbracht.

Sonntag, 3. Mai 2026

Im extremen Gras

Am 1. und 2. Mai 2026 war ich mit Sonne wieder einmal Pause-Touren sammeln. Die neuen Auflagen des Kultführerwerks bringen den Sammler nun auch ins landschaftlich schöne Allgäu. 

Am ersten Tag gings in die Schneck Ostwand. Mit dem Rad von Hinterstein (Bad Hindelang) durchs Bärgündeletal zur Pointhütte und schließlich zu Fuß über die noch großflächigen Altschneefelder erreichten wir den Fuß des formschönen Gipfels. Die klassische Ostwandroute (VI+) von Philipp Risch und Karl Seybold aus dem Jahr 1922 ist für die Zeit der Erstbegehung beachtlich steil und startet gleich vom Boden weg in anspruchsvoller Wandkletterei. Kaum zu glauben, wie Philipp Risch hier angeblich mit nur 3 geschlagen Zwischenhaken hochstieg. Nicht zuletzt durch die Sanierung mit Bohrhaken ist der Nimbus heute etwas verblasst.  Die Linie endet nach fünfeinhalb  Seillängen im Grasgelände links der Gipfelfalllinie. Also wieder zurück an den Start und gleich daneben in die moderne Route „Schneckgespenst“ (VII-) eingestiegen. Diese erfordert anhaltend sportliche Kletterei in der schrägen Felsschichtung, vielfach an Seitgriffen und toppt nach 6 teils langen Seillängen direkt am Gipfel (2269 m) aus.

Tags drauf näherten wir uns dem Bergmassiv von der anderen Seite, von Oberstdorf durch das Oytal. Unser Ziel war der, wegen des über weite Strecken vorherrschenden Steilgrases verrufene, „Rädlergrat“ auf das Himmelhorn (2111 m). Gleich vom Gaisbachtobel geht’s recht steil durch eine Grasflanke hinauf, wobei sich ein kleiner Eispickel als hilfreich erwies. Einige Seillängen bis IV+, grasdurchsetzt und etwas brüchig, führen über den sogenannten Gockelesgrat bis zum letzten senkrechten Steilaufschwung. Wo der verwegene Erstbegeher Hermann Rädler 1910 im Alleingang nach links in extrem steiles und gefährliches Grasgelände auswich, findet sich in der heutzutage üblichen Variante die klettertechnisch einzige lohnende Seillänge (VI) der Tour.