Die Meldung des Tages hat uns eiskalt erwischt. Der Eisklassiker Brickerl kehrt in die Tiefkühltruhen zurück. Eskimo hat erkannt, dass Eis derzeit einen hohen Stellenwert geniesst.
Davon konnten wir uns am letzten Wochenende live überzeugen. Der Mix aus dürftiger Schneelage und günstigen Eisverhältnissen, gepaart mit dem allgemeinen Trend zu Abenteuersport, füllt die Parkplätze der Eiskletterspots. Wäre es vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen, in einen durch mehrere Seilschaften belegten Eisfall einzusteigen, so kann man heute nicht mehr wählerisch sein. Und mit angepasstem Zeitmanagement und flexibler Linienwahl steht dann dem Spass eigentlich nichts mehr im Weg.
Am ersten Tag unseres Ausfluges teilten wir unsere Gruppe auf und kletterten am Felbertauern Nordportal den "Amertaler" bzw. den Zedlacher Eisfall. In beiden Eisfällen gibt es ausreichende aber nicht besonders üppige Eismengen. Im Zedlacher Eisfall ist zunächst Drytooling angesagt.
Nach ausgiebiger Erholung in Matrei (Hotel Hinteregger, empfehlenswerte Sauna und Küche) starteten wir am darauffolgenden Tag zum Brühl Eisfall. Der fette Eispanzer erlaubte gleichzeitiges Klettern auf mehreren Linien. Die milden Temperaturen und der inzwischen auflebende Schneefall machten aus der Kletterei ein feuchtes Vergnügen.
Zum Abschluss gab es noch den obligatorischen Gasthausbesuch und den obligatorischen Stau auf der Heimreise.











