Düster war der Blick hinauf zur NW-Wand des Pflerscher Tribulauns, als Arthur und ich vergangenen Donnerstag mit unseren Bikes Richtung Tribulaun Hütte fuhren.
Alpine Bande
born in tirol
Mittwoch, 5. August 2026
Dienstag, 28. Juli 2026
Riepenwand – „Mauerläufer“ (5. Beg.)
Am Dienstag, den 21.07.2026 war ich mit Sonne wieder mal in den Kalkkögeln unterwegs. Nachdem wir in der NW- und W-Wand der Riepenwand über die Jahre schon so manche Abenteuerroute geklettert waren, fiel unsere Wahl diesmal auf den „Mauerläufer“.
Montag, 27. Juli 2026
Steinkarlspitze "Anpalo" VII
Vergangenen Freitag zog es Arthur und mich hinein Richtung Lamsenjochhütte. Dort gibt es an der Hochnissl- und Steinkarlspitze Nordwand einige Abenteuer Routen.
Dienstag, 7. Juli 2026
Kalkwand – Pinnistal
Vergangenes Wochenende wollten Mathi und ich wieder einmal eine einsame Tour machen, dazu hatte Mathi auch gleich einen passenden Vorschlag, eine Tour im Pinnistal.
Dienstag, 2. Juni 2026
Sonnjoch Ostwand "Hufeisenweg" VII
Vergangenes Wochenende konnten Mathi und ich in die Karwendel Saison starten und zwar an der der Sonnjoch Ostwand in der Gramai.
Freitag, 29. Mai 2026
Pfingstausflug
Das verlängerte letzte Wochenende haben Teresa, Dani, Arthur und ich in die Dolomiten verbracht.
Sonntag, 3. Mai 2026
Im extremen Gras
Am 1. und 2. Mai 2026 war ich mit Sonne wieder einmal Pause-Touren
sammeln. Die neuen Auflagen des Kultführerwerks bringen den Sammler nun auch
ins landschaftlich schöne Allgäu.
Am ersten Tag gings in die Schneck Ostwand. Mit dem Rad von Hinterstein (Bad Hindelang) durchs Bärgündeletal zur Pointhütte und schließlich zu Fuß über die noch großflächigen Altschneefelder erreichten wir den Fuß des formschönen Gipfels. Die klassische Ostwandroute (VI+) von Philipp Risch und Karl Seybold aus dem Jahr 1922 ist für die Zeit der Erstbegehung beachtlich steil und startet gleich vom Boden weg in anspruchsvoller Wandkletterei. Kaum zu glauben, wie Philipp Risch hier angeblich mit nur 3 geschlagen Zwischenhaken hochstieg. Nicht zuletzt durch die Sanierung mit Bohrhaken ist der Nimbus heute etwas verblasst. Die Linie endet nach fünfeinhalb Seillängen im Grasgelände links der Gipfelfalllinie. Also wieder zurück an den Start und gleich daneben in die moderne Route „Schneckgespenst“ (VII-) eingestiegen. Diese erfordert anhaltend sportliche Kletterei in der schrägen Felsschichtung, vielfach an Seitgriffen und toppt nach 6 teils langen Seillängen direkt am Gipfel (2269 m) aus.
Tags drauf näherten wir uns dem Bergmassiv von der anderen Seite, von Oberstdorf durch das Oytal. Unser Ziel war der, wegen des über weite Strecken vorherrschenden Steilgrases verrufene, „Rädlergrat“ auf das Himmelhorn (2111 m). Gleich vom Gaisbachtobel geht’s recht steil durch eine Grasflanke hinauf, wobei sich ein kleiner Eispickel als hilfreich erwies. Einige Seillängen bis IV+, grasdurchsetzt und etwas brüchig, führen über den sogenannten Gockelesgrat bis zum letzten senkrechten Steilaufschwung. Wo der verwegene Erstbegeher Hermann Rädler 1910 im Alleingang nach links in extrem steiles und gefährliches Grasgelände auswich, findet sich in der heutzutage üblichen Variante die klettertechnisch einzige lohnende Seillänge (VI) der Tour.
Montag, 27. April 2026
Sepplweg (VII+/VIII-) & Trüffelschnüffler (VIII)
Das letzte Aprilwochenende 2026 konnten wir bei bestem Wetter am sonnigen Fels genießen. Am Samstag war ich mit Matthi die lohnende Route „Sepplweg“ (VII+/VIII-) am Waxensteinerturm im Wilden Kaiser. Von T. Unterwurzacher, E. Arnold und A. Schonner 1990 erstbegangen, zweigt die Tour nach der ersten Seillänge (IV+) mit 10 m Quergang links von der klassischen Südkante ab. Im Überhang der darauffolgenden Seillänge (VI) ist zwar vermutlich eine Schuppe ausgebrochen, jedoch lässt sich die Stelle trotzdem gut frei klettern, wenngleich etwas härter. Nach einer plattigen VI+ folgt eine grandiose VIIer Seillänge mit einer perfekten Verschneidung, einem Reichweitenzug und schließlich einer etwas kniffligen Rechtsquerung zum Stand. Im darauffolgenden kleinen Überhang der Schlüsselseillänge (VII+/VIII-) heißts nochmal aufstehen überm Haken ehe tolle Kletterei im oberen VI. Grad auf das Band unterm Gipfelaufbau und zu den anderen Ausstiegen führt. Die Absicherung erfolgt gemischt an Bohrhaken verschiedenen Alters sowie an Cams 0,3 bis 2.
Am Sonntag gings mit Berni in der Schüsselkar-Südwand in die Route „Trüffelschnüffler“ (VIII). Die steile Linie wurde von B. Hangl und H. Zak im Jahr 2000 erstbegangen und verläuft am Westgratturm zwischen Bergführerweg und Erdenkäufer/Sigl fast durchgängig im gelben Fels. Während die Schwierigkeiten sonst homogen um VII- liegen, gilt es in der 40 m langen Schlüsselseillänge bei Stellen im VIII. Grad nochmal fester zuzupacken und auf die Seilreibung zu achten. Die recht sportliche Absicherung kommt mit wenigen Bohrhaken aus, kann jedoch stets mit Cams 0,3 bis 1 (evtl. 2) und ein paar mittleren Keilen ergänzt werden. Begleitet von Berni’s ruhigem Kletterstil konnte ich auch diese Route onsight klettern - eine mega Tour!
Dienstag, 7. April 2026
Norwegen Jotunheimen
Nachdem wir in Erfahrung bringen konnten, das sich im Gebiet unserer ursprünglichen Tourenziele (Romsdalen) die Schneedecke in das Hochgebirge verabschiedet hat, mussten wir kurzentschlossen umplanen. Die Wahl fiel auf das Gebiet Jotunheimen. Dort starten die Touren auf ca. 1000mMh, wodurch die Area als schneesicher zu bezeichnen ist.
Die Gipfelanstiege sind dann mit ca. 1300Hm etwas verkürzt, aber es lässt sich immer noch der eine oder andere Zusatzanstieg einbauen ;-).
Wir bezogen ein ganzes Ferienhaus in Vagamo. Vagamo liegt zwar nicht unbedingt im Herzen des Tourengebietes, Ausstattung und Großzügigkeit der Unterkunft kompensieren jedoch locker die etwas weiteren Anreisen. Die Küche wurde dem Umstand, dass man in Norwegen aufgrund fehlender Restaurant-Infrastruktur (und aberwitziger Preise) zum Selbstversorger wird, voll gerecht.
Abends begleitete uns der Kalorien- und KP Index (Vorhersage zur Wahrscheinlichkeit für die Beobachtung von Nordlichtern). Tagüber begleitete uns der Wind- und Powderalarmindex (aber ich denke, die Bilder sagen mehr als tausend Worte).
Und so bestiegen wir (Dani, Sonne, Susanne, Wolfi, Teresa, Arthur, Christian) Galdhöppigen, Storebjörn, Sokse, Loftet, Veslbreatinden...und einige Trabanten.
Fazit: Viel gecarvt, gut gegessen, viel gelacht, mäßig getrunken ;-)... und so einiges über Elektromobilität gelernt.
Montag, 23. März 2026
Val di Stura
Früher habe ich immer behauptet, wenn ich mir einen neuen Tourenschi zulege gehe ich in den Keller, nehme ein Stemmeisen und mache einen ordentlichen Kratzer in den Belag. Der nunmehr nicht mehr ganz neue Schi ist somit bereit für das Gelände. Heuer musste ich von dieser Gewohnheit Abstand nehmen, zu groß war die Gefahr den neuen Schi gleich bei der ersten Ausfahrt komplett zu ruinieren.
Nun endlich durfte das neue Gerät aus dem Sack, und das Teil hat sich gleich wohlgefühlt. Kein Wunder, die Schneeverhältnisse im Val di Stura waren wirklich außergewöhnlich gut. Unser "Basecamp" war das Albergo Regina delle Alpi in Pietraporzio. Das Haus punktet mit Freundlichkeit, einem kleinen Spabereich, ausgezeichneter Küche und moderaten Preisen.
Für viele Touren im Val di Stura ist eine Eintrittskarte in Form eines Talhatschers zu lösen. Je nach Ziel öffnet sich nach 1-1,5h das Tal und die Augen können sich kaum sattsehen an den unzähligen Tourenmöglichkeiten. Natürlich sind die Seealpen als excellentes Tourengebiet bekannt, von einer Frequenz an Tourengeher:innen a la Nordtirol ist man hier jedoch meilenweit entfernt. Und so durften wir bei Traumwetter die unverspurten Hänge an Montagnette di Rabuons, Cima sud di Ischiator und Rocca Verde geniessen. In den Nord- und Nordosthängen hat sich der Powder auch nach mehreren Sonnentagen sehr gut erhalten, die flachen Talpassagen sind brav aufgefirnt.
Und weil die Tage ja schon länger werden, blieb ausreichend Zeit das Erlebte bei einem Aperol oder einem Schluck Barbera d' Alba zu reüssieren.
Auf Tour: Wolfi, Franz, Manni, Sepp, Sonne, Kurt, Christian

















